Kerstin Liebelt im Gespräch mit Innenminister zur Polizeischule Wennigser Mark

Auf Initiative der Landtagsabgeordneten Kerstin Liebelt SPD hat es am Freitag ein hochkarätiges Gespräch zum weiteren Verfahren mit dem Gelände der Polizeischule Wennigser Mark gegeben.

Liebelt sprach mit dem Niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius und dem Landespolizeipräsidenten Axel Brockmann. Frau Liebelt nutzte das Gespräch, zusammen mit dem Bürgermeister von Wennigsen Herrn Meineke, um auf eines der großen Themen in ihrem Wahlkreis hinzuweisen und an einer Lesung zu arbeiten.

Der Bürgermeister wies auf die Bedeutung der Polizeischule für die Wennigser Mark hin. Er betonte: „Wichtig ist, dass wir nach Jahren des Stillstandes nun zügig eine Entscheidung bekommen.“ Für die Gemeinde ist eine polizeiliche Nutzung genauso vorstellbar wie eine Wohnbebauung. Mit der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) wurde bereits vor drei Jahren ein Konzept für eine ortstypische Bebauung entwickelt. Damals stoppte die Landespolizei in letzter Minute den Verkauf, da der Schießstand auf dem Gelände der Polizeischule noch genutzt werden sollte.

Mittlerweile liegt dieser brach. „Sollte eine polizeiliche Nutzung nicht in Frage kommen, wären wir mit einer notwendigen Bauleitplanung sofort zur Stelle“, erklärte Bürgermeister Meineke. Einen Aufstellungsbeschluss, den Flächennutzungsplan und den Ãnderungsvorschlag zum Bebauungsplan, würde er dem Rat kurzfristig vorlegen. Die NLG bekräftigte im Vorfeld des Gespräches ihre Bereitschaft, das Projekt im Falle des Verkaufes durch das Land, weiterzuverfolgen.

Eine Richtungsentscheidung zur weiteren Nutzung des Areals konnte der Innenminister noch nicht benennen. Er wies darauf hin, dass in der Region Hannover Liegenschaften der Polizei nicht nur für Ausbildungszwecke benötigt werden. Landespolizeipräsident Brockmann sicherte zu, die bereits laufende Prüfung der weiteren Nutzung zügig zum Abschluss zu bringen.

Das Fazit des Gespräches: „Wir bleiben dran, die Polizeischule hat eine große Bedeutung für die Wennigser Mark.“