Sommertour der SPD – Landtagsabgeordneten: Besuch der Jugendberufsagentur in Garbsen

Im Rahmen ihrer Sommertour haben die SPD-Landtagsabgeordneten der Region Hannover Kerstin Liebelt, Thordies Hanisch und Claudia Schüssler gemeinsam mit der SPD-Bundestagsabgeordneten  und parlamentarischen  Staatssekretärin  für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Caren Marks, auf Einladung von Rüdiger Kauroff die Jugendberufsagentur in Garbsen besucht.

Die Jugendberufsagentur Garbsen ist die zweitälteste Einrichtung ihrer Art. Seit vier Jahren unterstützen die Mitarbeiter*innen alle jungen Menschen bis 25 Jahre (im Einzelfall bis 27 Jahre) beim   Einstieg   in  die   Berufswelt. Am   Standort  in   Garbsen   sind  neben   der Jugendberufsagentur auch die Agentur für Arbeit sowie das Jobcenter vertreten.  Alle Beteiligten hoben in diesem Zusammenhang die unkomplizierte und sehr gute Vernetzung und Zusammenarbeit hervor.

Die Jugendberufsagentur erreicht die jungen Menschen durch aufsuchenden, freiwilligen oder gesteuerten Zugang.  Die Teilnahme erfolgt immer auf freiwilliger Basis, ist kostenlos und berücksichtigt die individuellen Voraussetzungen der Teilnehmer*innen. Die Teilnehmer*innen werden ganzheitlich unterstützt, das heißt die Mitarbeiter*innen betrachten die Lebenswelt der jungen Menschen ganzheitlich und versuchen für die unterschiedlichsten Probleme und Hemmnisse Lösungswege mit den jungen Menschen zu erarbeiten.

Dies kann etwa die Suche nach einem Ausbildungs-/oder Arbeitsplatz sein, Bewerbungstraining, der Umgang mit Behörden, die   Klärung   finanzieller   Fragen, Beratung   bei  persönlichen Problemen, Wohnungslosigkeit sowie Unterstützung bei Problemen am Ausbildungs-/Arbeitsplatz.

Die SPD-geführte Landesregierung hatte vergangene Woche im Ausschuss für Soziales, Gesundheit  und   Gleichstellung   des  Niedersächsischen   Landtags   mitgeteilt, dass   die Finanzierung der Jugendwerkstätten und Pro-Aktiv-Zentren bis zum Jahr 2022 sichergestellt ist. Aufgrund des Brexits und der daraus folgenden Umstrukturierung des EU-Haushalts war die Finanzierung der Einrichtungen bis zuletzt fraglich. „Die Träger und die hochmotivierten Beschäftigten  der  Jugendwerkstätten  und Pro-Aktiv-Zentren haben nun, auch am Standort Garbsen, bis zum Jahr 2022 Planungssicherheit. Die Arbeit an dem Konzept zur  Finanzierung  und zur  zukünftigen  Ausgestaltung der  Arbeit  der Einrichtungen  muss jetzt  fortgesetzt  werden, um  die  Jugendwerkstätten  auch über  dieses Datum hinaus zukunftsfest aufzustellen“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Kauroff.