Zwei Wochen als Schülerpraktikant

Mein Name ist Maxim Nachtigall, ich besuche die 11. Klasse der Carl Friedrich Gauss Schule in Hemmingen. Im Rahmen meines schulischen Betriebspraktikums bei MdL Kerstin Liebelt durfte ich erfahren, wie es denn wirklich ist, Politik zu machen und was eigentlich alles dahinter steckt. Dabei hatte ich immer was zu tun.

Zu Beginn war ich noch etwas überwältigt, ich hatte nicht geahnt, was mich so alles erwartet. Schön war daher für mich, dass noch weitere Praktikanten im Haus waren, mit denen ich auch einiges gemeinsam machen konnte, z.B. eine Fotostory aus dem Landtag für Kerstins Facebook Account.

Ganz besonders war auch die familiäre Stimmung im Büro. Es wurde in der Mittagspause gemeinsam gekocht, gegessen und gelacht, wobei man sich direkt wohl und willkommen fühlt.

Meine Tätigkeiten waren immer sehr unterschiedlich. Im Büro recherchierte ich z.B., ob man denn in Hemmingen wieder ein Jugendparlament auf den Weg bringen kann, ein Thema welches in nächster Zeit möglicherweise noch Fahrt aufnehmen wird.

Spannend war natürlich auch die Arbeit außerhalb des Büros. Oft durfte ich Kerstin in den Landtag begleiten, wo in Arbeitskreisen, Fraktions- und Ausschusssitzungen und auch im Plenum über viele interessante Themen diskutiert und beraten wurde. Auch dort gab es zwischen dem Zuhören (und vielen Hände schütteln) durchaus lustige, aber auch sehr bewegende Momente. So sprach an einem Tag des Plenums ein jüdischer Zeitzeuge, der seine Geschichte, wie er den Holocaust überlebte, mit uns teilte.

Zur Arbeit außerhalb des Büros gehört es selbstverständlich auch im Wahlkreis unterwegs zu sein, auch da war ich froh, Kerstin zu einem Termin, einer Trauerfeier anlässlich der 75 Jahre Auschwitzbefreiung, nach Wennigsen begleiten zu dürfen. Da ist mir nochmal besonders klar geworden, wie viel Arbeit mit dem Beruf wirklich einhergeht, besonders weil einige Termine und Treffen ganz spontan sind.

Ich bin Kerstin und natürlich auch den Mitarbeiterinnen im Abgeordnetenbüro, sehr dankbar, dass sie mir ein so abwechslungsreiches Praktikum ermöglicht haben, bei welchem ich viel lernen und vom Treffen mit dem Umweltminister bis zum Vanillepuddingkochen, so einiges erleben durfte.